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Europäische Wirtschaftsgemeinschaft / EWG

Die 1957 durch die Römischen Verträge gegründete Europäische Wirtschaftsgemeinschaft setzte die von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) begonnenen europäischen Aufbauarbeiten fort. Zu den Zielen der EWG gehörten die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die schrittweise Abschaffung der Zollschranken zwischen den Mitgliedsländern und die Einführung gemeinsamer Zolltarife mit anderen Ländern. Die 1957 aus sechs Ländern bestehende EWG (Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg) wurde 1973 durch den Beitritt des Vereinigten Königreichs, Irlands und Dänemarks, 1981 durch den Beitritt Griechenlands und 1986 durch den Beitritt Spaniens und Portugals erweitert.

1990 wurde Deutschland vereinigt. Für die EWG bedeutete dies keine neue Erweiterung, sondern eine Erweiterung der BRD. Ein Beitrittsverfahren war nicht erforderlich, aber institutionelle Änderungen trugen dem neuen Einfluss Deutschlands Rechnung. Die EWG blieb bis zum 1. Januar 1993 bestehen, als der Vertrag von Maastricht in Kraft trat (der eine einheitliche Währung und eine europäische Staatsbürgerschaft vorsah): Danach wurde sie zur Europäischen Union (EU).

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