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Ist Acer eine gute Marke?

Die Geschichte von Acer

Acer ist ein taiwanesisches Unternehmen, das 1976 gegründet wurde. Im Laufe der Zeit konnte sich Acer, das mit rund 7.100 Mitarbeitern kein großes Unternehmen ist, eine sehr gute Position auf dem PC- und Notebook-Markt sichern. Von besonderer Bedeutung war die Richtungsentscheidung im Jahr 2000, sich von einem Computerhersteller zu einem Designunternehmen zu wandeln, das zwar die verschiedenen Produkte entwirft, sie aber nicht selbst produziert. Die Acer-Produkte werden dann von ausgelagerten Unternehmen auf Vertragsbasis hergestellt. Im November 2013 wurde aufgrund der schlechten finanziellen Entwicklung eine Umstrukturierung notwendig, die einige personelle Veränderungen in der Führungsetage zur Folge hatte.

Neben den Notebooks hatte sich Acer in der Vergangenheit auch in die Welt der Smartphones gewagt, dies aber mangels Erfolg längst aufgegeben. Stattdessen konzentriert sich der Hersteller auf TV-Geräte, Monitore, Projektoren und Serverlösungen. Durch Sponsoring versucht Acer, seinen Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Viele professionelle Gaming-Clans zocken bei Turnieren unter dem Logo der Predator-Serie von Acer. Zwischen 2003 und 2012 sponserte Acer auch das Ferrari-Team in der Formel 1.

Im Jahr 2008 übernahm Acer den Computerhersteller Packard Bell, der einst eine wichtige Position im Notebook- und PC-Sektor einnahm. Die Marken Gateway und eMachines gehören nun ebenfalls zu Acer, sind aber vor allem auf dem nordamerikanischen Markt relevant. Der europäische Hauptsitz des Computerkonzerns befindet sich in Lugano, Schweiz.

Prozessoren

Seit vielen Jahren setzt Acer in seinen Notebooks sowohl AMD- als auch Intel-Prozessoren ein, wobei die meisten Modelle auf Intel-Plattformen basieren. Je nach Preis und Ausrichtung des Acer-Notebooks kommen sowohl stromsparende Low-Voltage-Prozessoren aus der Intel Core i-U-Serie als auch leistungsstärkere Modelle aus den Prozessorfamilien AMD Ryzen, Intel Core i5 und Intel Core i7 mit vier und sechs Prozessorkernen zum Einsatz. Bei Low-Cost-Geräten setzt Acer gerne auf die vergleichsweise langsamen Prozessoren der Intel Pentium- und Intel Celeron-Serie. AMD steuert seinen Anteil vor allem durch die A-Serie und die E-Serie bei. In einigen Acer-Netbooks finden sich Intel-Atom-Prozessoren mit besonders niedrigem Stromverbrauch für eine längere Akkulaufzeit.

Grafikkarten

Grafikkarte

Ein im Prozessor integrierter Grafikchip übernimmt oft die Grafik. Es gibt auch viele Acer-Notebooks mit dedizierten Grafikkarten aus der GeForce-Serie von NVIDIA und der Radeon-Serie von AMD. Notebooks mit dedizierten Grafikkarten eignen sich besser für Spiele und Anwendungen, die die GPU nutzen können. Vor allem die Predator-Serie bietet Notebooks mit extrem schnellen Grafikkarten, die auch für aktuelle Spiele in hohen Detailstufen geeignet sind.

Displays und Auflösungen

Acer Display

Mit Display-Diagonalen zwischen zehn und 17,3 Zoll bietet Acer für jede Anwendung das passende Notebook. Egal, ob man ein Notebook für die entspannte Arbeit im Park oder Café mit kleinem Display und kompakten Abmessungen sucht oder ein Desktop-Notebook, das vor allem als Desktop-Ersatz eingesetzt wird: In der umfangreichen Modellpalette von Acer findet sich meist eine Option. Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) ist bei den meisten Modellen mittlerweile Standard, im höheren Preissegment gibt es teilweise sogar 4K-Panels (3.840 x 2.160 Pixel).

In 2-in-1-Convertible-Notebooks wie der Acer Spin- oder Switch-Serie ist gleichzeitig ein Touchscreen in den Bildschirm integriert, der das Gerät intuitiv bedienbar macht und neue Möglichkeiten eröffnet. Bei einigen Modellen legt Acer den Eingabestift bei, doch je nach Größe des Displays ist die Eingabe mit dem Finger ebenso effektiv.

Speicher und Extras

Zumindest bei einigen 15- und 17-Zoll-Notebooks von Acer gehören optische Laufwerke noch zur Grundausstattung. Meist beschränkt sich die Nutzung auf DVDs, nur einige Gaming- und Multimedia-Notebooks von Acer haben Blu-ray-Laufwerke eingebaut. Bei der Speicherlösung (HDD) zeigt sich Acer flexibel und bietet die meisten Notebooks mit einer flotten SSD, teilweise aber auch mit klassischem Festplattenspeicher an. Je nach Modell bietet Acer unterschiedliche hochwertige Tastaturen an.

Betriebssysteme

Microsoft Windows 10 ist das dominierende Betriebssystem bei Acer-Notebooks. Es kommt bei fast allen Notebooks des Herstellers zum Einsatz und wird nur bei einigen günstigen Modellen weggelassen, um den Verkaufspreis noch niedriger zu halten. Einige dieser günstigen Notebooks werden auch mit Linux-Betriebssystem ausgeliefert. Die einzige Ausnahme sind die Chromebooks von Acer, die mit Googles Chrome OS arbeiten.

Übersicht: Acer Modellreihe

Acer Aspire

Die Aspire Modellreihe ist eine der bekanntesten Familien aus dem Hause. Und das nicht ohne Grund: Acer Aspire Laptops gibt es in allen erdenklichen Formen und Größen. Ob für das Büro, den Park, die Bibliothek oder die Universität. Die Modelle der Acer-Aspire-Reihe decken bereits viele Anwendungsbereiche ab. Günstigere Modelle locken Studenten oder Schnäppchenjäger mit niedrigen Preisen und dennoch ausreichender Hardware. Gleichzeitig sind nach oben hin kaum Grenzen gesetzt und auch anspruchsvollere Nutzer kommen auf ihre Kosten.

Acer Switch und Acer Spin

Mit der Modellreihe Acer Spin ist Acer als einer der ersten Hersteller selbstbewusst in das Geschäft mit 2-in-1-Convertibles eingestiegen. Und bis heute ist es Acer treu geblieben, das preisgekrönte Konzept ist gleich geblieben. Das Display kann um 360 Grad gedreht und auf die Rückseite der Tastatur geklappt werden. Da es berührungsempfindlich ist, haben die Zehn- bis 12-Zoll-Geräte eine breite Palette von Anwendungen. Dem Microsoft Surface will Acer mit den Hybriden der Switch-Serie etwas entgegensetzen. Hier lässt sich die Tastatur vom Display abnehmen.

Acer Swift

Ultraflach, stylisch und leistungsstark verkauft Acer die Swift-Reihe von Notebooks. Je nach Modell erhält man ein schlankes Ultrabook mit schmalen Displayrändern, ordentlicher Intel-Power und neuesten Speichertechnologien – bei einem Gesamtgewicht von unter einem Kilogramm. Das hat allerdings auch seinen Preis. Wer ein etwas gröberes und schwereres Gehäuse sowie schwächere Prozessoren in Kauf nimmt, wird auch mit einem kleineren Budget fündig. Alle überzeugen mit einer langen Akkulaufzeit, die für einen normalen Arbeitstag reichen sollte.

Acer Predator

Acer ist im Gaming-Segment mit der Predator-Modellreihe vertreten. Diese extrem leistungsstarken Notebooks können es fast mit Desktop-PCs aufnehmen und stellen aktuelle Spiele flüssig und in höchsten Details dar. Zusammen mit starkem Arbeitsspeicher (RAM) und integrierten Blu-ray-Laufwerken werden Predator-Notebooks auch zu exzellenten Unterhaltungsmaschinen, die sich für weit mehr als nur Spiele eignen. Doch das alles hat seinen Preis. So liegen die günstigsten Predator-Notebooks nur bei über 1.000 Dollar. Für den Transport sind die Predator-Notebooks von Acer aufgrund ihres hohen Gewichts und der nicht gerade platzsparenden Abmessungen nur bedingt geeignet. Wer jedoch unterwegs seine Spielebibliothek genießen oder komplexe Software nutzen möchte, ist hier genau richtig.

Acer Nitro

Die Nitro-Serie ist einer der jüngsten Auswüchse der Technologieschmiede und soll das Gaming auf ein neues Level heben. Das Know-how aus der Predator-Serie wird mit schlanker, vielseitiger Hardware wie den Spin-Geräten kombiniert – das Ergebnis sind portable, aber leistungsstarke Workstations. Darüber hinaus punkten die Displays mit einer besonders hohen Bildwiederholrate, die nicht nur Videospiele, sondern auch die Nutzung im Allgemeinen unvergleichlich flüssiger macht.

Acer Chromebooks

acer chromebook

Das vom Suchmaschinenriesen Google programmierte Betriebssystem Chrome OS hat mittlerweile mehrere Hersteller auf den Plan gerufen. Auch Acer gibt der Linux-basierten Software eine Chance und verzeichnet offenbar Erfolg. Nur so lässt sich die große Vielfalt erklären, die der taiwanesische Hersteller immer weiter ausbaut. Vor allem Schulen und Studenten greifen dank der vor allem auf Zusammenarbeit ausgelegten Infrastruktur zu den günstigen Laptops.

Neue Änderungen bei Acer Aspire 3, 5 & 7 im Jahr 2020

Die Aspire-Notebooks sind das Brot- und Buttergeschäft des taiwanesischen Herstellers Acer – unterteilt wie bei BMW die Fahrzeuge: Aspire 3-Modelle bieten die Einstiegsklasse, Aspire 5-Notebooks die Mittelklasse und Aspire 7-Notebooks die Oberklasse. Ab Mitte des Jahres bringt Acer nun generalüberholte 2019er-Versionen auf den Markt, die der Hersteller jetzt in New York zeigt.

Acer Aspire 3 (2020): In drei Größen

Acer bietet die Aspire 3-Modelle im 14-Zoll-, 15,6-Zoll- und Full-Size-Format mit 17,3 Zoll an. In allen Gerätegrößen stellt das Display Inhalte in Full HD mit 1920×1080 Pixeln dar. Als Motoren kommen je nach Modell Intels Core-Prozessoren der achten Generation oder die Ryzen-CPUs der zweiten Generation von AMD zum Einsatz. Auch der Einsatz von separaten Grafikchips ist modellabhängig: Mit Nvidias GeForce MX 230 oder AMDs Radeon RX 540 sollen die Aspire-3-Notebooks auch für einfache Spiele geeignet sein. Der Arbeitsspeicher soll maximal 16 Gigabyte betragen, die SSD im kaugummigroßen M.2-Format bietet je nach Modell bis zu 512 Gigabyte Speicher. Außerdem darf eine zusätzliche Festplatte mit 1 Terabyte Speicherplatz im Gehäuse Platz finden. Ein DVD-Brenner ist dagegen exklusiv für den 17-Zöller reserviert. Die 2020er Aspire-3-Notebooks sind ab März im Handel erhältlich. Sie beginnen bei 500 Dollar.

Acer Aspire 5 (2020): Exklusiver 15,6-Zöller

acer aspire 5

Das Aspire 5 hat einen edlen Display-Deckel aus sandgestrahltem Aluminium – es sieht damit etwas edler aus als das Aspire 3, das Acer in ein komplettes Plastikkleid gehüllt hat. Ein weiterer Unterschied: Der Hersteller bietet das Aspire 5 nur mit 15,6-Zoll-Display an. Im Inneren des je nach Konfiguration nur 17,95 Millimeter dünnen Gehäuses arbeiten Intels Core-Prozessoren der achten Generation oder AMDs Ryzen-CPUs der zweiten Generation. Mit den separaten Grafikchips Nvidia GeForce MX 230 oder AMD Radeon RX 540 sollen sich die Aspire-5-Notebooks wie die Aspire-3-Modelle auch zum Zocken einfacher Spiele eignen. Nach Angaben des Herstellers kommen die 2020er Aspire 5 Notebooks im März in den Handel. Für die kleinste Ausstattungsvariante müssen Kunden 699 Dollar berappen.

Acer Aspire 7: Auch 15,6-Zoll-Notebooks

Acer bietet die Oberklassemodelle der Aspire 7-Serie ebenfalls ausschließlich im bei Kunden beliebten 15,6-Zoll-Format an. Im Gegensatz zu den Aspire 5-Notebooks ist nicht nur der Display-Deckel aus sandgestrahltem Aluminium, sondern auch der Tastatur-Rahmen. Das Display stellt Inhalte in Full HD mit 1920×1080 Pixeln dar – einen 4K-Bildschirm bietet Acer nicht an. Dafür kommen stärkere Grafikchips aus Nvidias GTX-Serie zum Einsatz, je nach Ausstattungsvariante ließ Acer die genauen Modellbezeichnungen offen. Mit diesen Grafikchips sollen die Aspire 7-Notebooks aber auch für das Zocken anspruchsvoller Spiele geeignet sein. Als Hauptantrieb dienen CPUs aus Intels achter Core-Generation. SSDs im M.2-Format mit schnellem NVMe-Speicher sind ebenso wählbar (maximal 1 Terabyte) wie zusätzliche Festplatten mit 2 Terabyte Speicher. Der Arbeitsspeicher soll maximal 16 Gigabyte groß sein (Typ DDR4), ins Netz geht das Aspire 7 nach dem schnellen 802.11-2×2-AC-Standard und MU-MIMO-Technik. Der Verkauf startet laut Acer im März, die Preise beginnen bei 999 Dollar.

Das Acer Aspire 7 im Test

Neue Acer-Notebooks im Jahr 2020

Auf der CES in Las Vegas stellt Acer zwei neue Modelle seines ultradünnen und extrem leichten Swift 3 Notebooks vor. Eines ist mit Intel-, das andere mit AMDs neuesten Prozessoren ausgestattet.

Die Swift-Serie von Acer ist vor allem für ihre hohe Mobilität und geringen Leistungskompromisse bekannt. Die mit nur einem Kilogramm Gewicht sehr schlanken und extrem leichten Notebooks haben zudem Auszeichnungen erhalten, die Interessenten nicht sprachlos machen. Entsprechend beliebt ist die Swift-Serie.

Auf der CES 2020 stellt Acer nun zwei neue Modelle des Swift 3 vor, die nicht nur das Innenleben auf den neuesten Stand der Technik bringen.

Projekt Athena: Swift 3 mit Intels Ice Lake

Das Swift 3 mit der Typenbezeichnung SF313-52/G ist ein nach den Spezifikationen von Intels „Projekt Athena“ zertifiziertes Notebook mit einem 13.5-Zoll-Display und einem Gewicht von weniger als 1,2 Kilogramm bei einer geschlossenen gemessenen Gehäusehöhe von weniger als 1,6 Zentimetern.

acer swift 3

Der Bildschirm soll im Vergleich zu anderen Displays mit gleicher Diagonale rund 18 Prozent mehr Bildinhalte darstellen, da Acer sich für ein Seitenverhältnis von 3:2 entschieden hat. Das Bildschirm-Körper-Verhältnis gibt der Hersteller mit rund 84 Prozent an. Über die Auflösung macht Acer keine Angaben. Wir gehen davon aus, dass die Swift-Modelle weiterhin bei Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln bleiben werden. Acers Technologien Color Intelligence und Exacolor sollen die Farbdarstellung des Displays zusätzlich verbessern.

Angetrieben wird das Gerät von Intels Ice-Lake-Prozessoren der zehnten Generation Core i7-1065G7, die von noch näher zu spezifizierenden GPUs von Nvidia unterstützt werden, sowie von bis zu 16 Gigabyte LPDDR4x-RAM und PCIe-SSD bis zu 1 Terabyte. Eine hintergrundbeleuchtete Tastatur und ein Multi-Touchpad sollen ein komfortables Arbeiten auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ermöglichen.

Ein integrierter Fingerabdruckscanner ermöglicht die Anmeldung über Windows Hello. Über Wake-on-Voice kann der Nutzer mit der Sprachassistentin Cortana interagieren, auch wenn das Gehäuse geschlossen ist.

Die Funkkommunikation erfolgt über Wi-Fi 6 und Bluetooth. Kontakt zur Umgebung nimmt das Swift 3 außerdem über einen Typ-C-Anschluss mit Thunderbolt-3-Unterstützung, einen weiteren USB-3.1-Port und einen Display-Port auf.

AMD Ryzen 4000: Swift 3 mit 14-Zoll-Display

Das Swift 3 mit der Typenbezeichnung SF31-42 aktualisiert die 14-Zoll-Version des Swift 3 auf die aktuellen AMD-Prozessoren Ryzen 7 4700U. Trotz des minimal größeren Bildschirms ist die AMD-Version mit 1,2 Kilogramm nicht wesentlich schwerer als die Intel-Variante. Alle anderen Spezifikationen sind identisch.

Preise und Verfügbarkeit

Die Project-Athena-Version, also das Swift 3 SF313-52/G, wird im ersten Quartal 2020 zu Preisen ab 999 Dollar erhältlich sein. Die AMD-Version SF314-42 soll zur gleichen Zeit erscheinen und wird mit Preisen ab 699 Dollar deutlich günstiger sein.

Fazit

Acer ist eine großartige Marke und Firma, die sich immer wieder neu erfindet. Die Produktlinien sind sehr breit gefächert und bieten in jeder Preiskategorie tolle Produkte. Natürlich kann man für das, was man bezahlt, nur gute Qualität erwarten. Aber wenn Sie einen Acer Laptop kaufen, können Sie sicher sein, dass Sie viel für Ihr Geld bekommen. Egal, ob Sie ein Gamer sind, der darauf wartet, den neuen Flight Simulator 2020 zu spielen, oder ein Student mit einem begrenzten Budget, bei Acer finden Sie den richtigen Laptop oder Desktop PC.

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