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Tacit & Explizites Wissen

„Alles Wissen, das die Welt je erhalten hat, stammt aus dem Verstand; die unendliche Bibliothek des Universums ist in unserem eigenen Verstand. Die Zahl der Bücher ist unendlich, und die Zeit ist kurz. Das Geheimnis des Wissens besteht darin, das Wesentliche zu nehmen. Nimm das und versuche, ihm gerecht zu werden.“

Swami Vivekananda

Wissen wird als wertvolles Gut für Organisationen angesehen. Wissen ist die wichtigste und wahrscheinlich die einzige Quelle für den Wettbewerbsvorteil einer Organisation. Ein Paradigmenwechsel hat die Art und Weise, wie Wissen betrachtet wird, verändert. Früher blieben die Mitarbeiter ihr ganzes Berufsleben lang in einem Unternehmen. Heute jedoch wechseln die Mitarbeiter mehrmals den Arbeitsplatz. Wenn sie gehen, nehmen sie ihr Wissen mit. Daher kann das Horten von Wissen unter Einzelpersonen der Organisation schaden, während die gemeinsame Nutzung von Wissen und die Zusammenarbeit der Organisation zugute kommen, da das Wissen in der Organisation verbleibt.

Kennzeichen von Wissen

Organisationen müssen in der Lage sein, das Wissen und die Erfahrung ihrer Mitarbeiter zu erfassen, um ihr implizites Wissen in explizites Wissen umzuwandeln, so dass es auch nach dem Ausscheiden des Mitarbeiters genutzt werden kann.

Tacit Knowledge

„Tacit Knowledge ist das Erfahrungswissen, das tendenziell subjektiv und physisch ist. Es geht um das ‚Hier und Jetzt‘, bezieht sich auf einen bestimmten praktischen Kontext.“

Nonaka & Takeuchi

Charakteristika von stillschweigendem Wissen:

  • Stillschweigendes Wissen ist persönlich, einem Individuum bekannt und kontextspezifisch;
  • Stillschweigendes Wissen ist in hohem Maße erfahrungsbasiert und schwer zu dokumentieren und zu kommunizieren;
  • Die Weitergabe von stillschweigendem Wissen beinhaltet Lernen;
  • Tacit Kowledge cannot easily be codified but can only be transmitted via training & experiences; and
  • Tacit Kowledge is about, ‚know-how‘, ‚know-what‘, ‚know-why‘ and ‚know-who‘.

Examples of Tacit Knowledge:

  • Hands-on skills, special know-how and experiences of employees;
  • Tips on dealing with a difficult challenge;
  • Feedback from customers over the phone;
  • Best practices of the most prolific sales person; and
  • Opinion expressed by management about why competitors are doing well.

Explicit Knowledge

„Explicit Knowledge of rationality and trends to be metaphysical and objective, often relates to past events or objects ‚there and then‘, oriented towards a context free theory.“

Nonaka & Takeuchi

Characteristics of Explicit Knowledge:

  • Explicit Knowledge is more formal;
  • Explicit Knowledge is context independent;
  • Explicit Knowledge is easily shared;
  • Explicit Knowledge is reproducible; and
  • Explicit Knowledge can easily be codified, documented, transformed and conveyed in systematic way.

Examples of Explicit Knowledge:

  • Documented work, Procedures and Policies;
  • Operating procedure for a job;
  • Contacts of potential customers in the database;
  • Formal customer complaints and suggestions; and
  • Code of conducts for the organization.

The Cycle of Learning portrays knowledge management as a spiral in which one type of knowledge gets created into another, and in the process gets shared across multiple stakeholders. Es gibt vier Schritte:

Tacit-to-Tacit

Tacit-to-Tacit ist eine Form des Wissensaustauschs, bei der Tacit-Wissen an eine Person oder Gruppe weitergegeben wird, die es als Tacit-Wissen beibehält.

Wenn Wissensgemeinschaften zusammenkommen und gemeinsame Interessen haben, tauschen sie informell viele Informationen miteinander aus.

Die Informationen werden über die „Grapevine“ verbreitet.

Beispiele:

Telefonische Gespräche, Stammtische, öffentliche Versammlungen, Gruppendiskussionen, Markt- und Meinungsumfragen, etc.

Der Prozess der Umwandlung von Tacit zu Explizit wird ‚Externalisierung‘ genannt, d.h. internes & implizites Wissen wird extern & explizit gemacht.

Implizites Wissen kann nur dann explizit gemacht werden, wenn es möglich ist, dieses Wissen formal zu kodifizieren und auszudrücken, und zwar in Formen, die mit dem expliziten Wissen verbunden sind.

Beispiele:

Tägliche oder wöchentliche Berichte, Überprüfungen, monatliche technische Überprüfungen, Rückverfolgbarkeitsmatrizen, das Verfassen von Zeitschriften und Artikeln usw.

Explizit-zu-Tacit-Wissen

Der Prozess der Umwandlung von Explizit-zu-Tacit-Wissen wird ‚Internalisierung‘ genannt und erfolgt durch Lernen und Training.

Explizites Wissen schafft neues Tacit-Wissen.

Beispiele:

Zeitungslesen, Fernsehen, Lernen durch Lehrbücher, etc.

Explizites-zu-Explizites

Explizites-zu-Explizites Wissen ist der Prozess, bei dem aus vorhandenem Wissen neues Wissen geschaffen wird, indem die Informationen mit Hilfe von statistischen Techniken und Mustererkennung integriert werden.

Kompetentes Wissen, das in Medien wie Dokumenten, Besprechungen, Telefongesprächen und Netzwerken vorhanden ist, wird durch diesen Prozess kombiniert und ausgetauscht.

Beispiele:

Digitalisierte Form von Dokumenten und Lehrbüchern, Softwareanwendungen und -tools, etc.

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